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Am 16. November 2019 haben wir als kleine Arbeitsgruppe von „Wir alle sind Bern“ mit einem Stadtforum den Startschuss für das Projekt „Solidarity City Mapping“ gegeben. Basierend auf bisherigen Erfahrungen in Städten wie Basel, Zürich, Marseille, Köln und Berlin, möchten wir auch für Bern einen alternativen City Guide erstellen. Darauf sollten solidarische Strukturen, politische und ehrenamtliche Initiativen, Gratis-Angebote und städtische Freiräume verzeichnet werden, aber auch ein Austausch unter den Benutzer*innen möglich werden.

Ziel

Die vielen verschiedenen Orte der Solidarität in der Stadt Bern werden sichtbar gemacht und neue Zugänge werden eröffnet. 

Die Inhalte können sehr unterschiedlich sein und passen sich den Bedürfnissen der Nutzer*innen an. Die Benutzer*innen gestalten die Plattform mit und entwickeln sie weiter.

Machtstrukturen werden untergraben und das solidarische Zusammenleben wird erlebt und gestärkt. Menschen lernen sich kennen und vernetzen sich.

Werte

Die Grundwerte des Projektes Solidarity City Mapping sind:

  • Solidarität über die Grenzen hinaus anstatt Hilfe
  • Kollektivität statt Individualismus
  • Gerechtigkeit und Gleichberechtigung statt auf eigenen Privilegien basierenden Hierarchien
  • Vielfalt statt homogener sozialer Umgebung

Obschon die kartierten Angebote Stadt Bern bezogen ist, ist Solidarity City Mapping ein grenzübergreifendes Projekt mit dem Konzept urban citizenship und somit ein Teil der solidarischen Städten hin und da. Die Grundwerte des Projekts entstehen aus unserer Kritik gegen die Machtstrukturen, welche ein Teil der Bevölkerung von der sozialen, wirtschaftlichen und politischen Teilhabe ausschliessen und sie strukturell entrechten. Gegen diese Missstände können wir uns durch Solidarity City Mapping vernetzen, kollektiv agieren, indem wir unsere Ressourcen und Wissen miteinander teilen und den Alltag solidarisch gestalten.

Stand Dezember 2020

Seit einem Jahr ist unsere Arbeitsgruppe daran das Projekt auf inhaltliche und gestalterische Ebene genauer zu definieren. Welche Informationen soll die Karte beinhalten und wie sollen sie aufgegliedert werden? Wie funktioniert eine Suchfunktion? Wie können Benutzer*innen einen Beitrag eintragen? Langsam aber sicher kommen wir voran mit praktischen Antworten zu diesen Fragen, die Folgen für die technische Entwicklung der Karte haben.  

Auf der gestalterische Seite überlegen wir uns die digitale Form der Karte, sowie das User Face Design. Wir haben entschieden, dass das Projekt zu einer Webseite wird, interaktiv und einfach zu bedienen. Bald fangen wir an mit einem*einer Softwareentwickler*in zu arbeiten, um unsere Ideen umzusetzen. 

Sobald wir einen Prototyp haben, möchten wir Infoabende organisieren, um den Leuten die Chance zu geben, die Webseite auszuprobieren und uns Inputs zu geben, um das Endprodukt verbessern zu können. Dieser Weg zur Entwicklung der Karte widerspiegelt unsere Werte: solidarisch, interaktiv, freundschaftlich und aktivistisch!

Interessiert?

Möchtest du mehr erfahren? Möchtest du das Projekt „Solidarity City Mapping“ mitgestalten?

Wir freuen uns auf Deine Kontaktaufnahme

Email: wir-alle-sind-bern@immerda.ch