Wir alle sind Bern veranstaltet je zweimal jährlich Vollversammlungen und Stadtforen. Die Vollversammlungen sind ein Gefäss für den Austausch unter den im Netzwerk aktiven Menschen, um Schwerpunkte zu diskutieren und Entscheidungen zu fällen.

An den Stadtforen diskutieren wir neue Formen des Zusammenlebens in der Stadt. Durch den Austausch entstehen kreative Lösungen für bestehende Probleme und neue Initiativen, die eine nachhaltige Veränderung anstreben. Die Stadtforen sind öffentlich: Alle sollen hier ihre Anliegen und Ideen zum jeweiligen Schwerpunktthema einbringen und zur Debatte stellen können.

Struktur Wir alle sind Bern

Stadtforum vom 26. Oktober 2018

Die Plattform «Wir alle sind Bern» (WasB) und das Mitwirkungsprojekt «Miau-Q» planen zusammen die Durchführung einer gemeinsamen Veranstaltung, in welcher die Idee einer CityCard für die Stadt Bern im Rahmen eines sogenannten Stadtforums in der quartierlokalen Öffentlichkeit thematisiert wird. Damit soll zum einen die Idee und das Konzept des Urban Citizenship verbreitet werden, zum anderen sollen die Bedürfnisse der Quertierbevölkerung aufgenommen und diskutiert werden, wie sie mit einer CityCard verwirklicht werden könnten.

Ablauf
17.30h Input und Diskussion in Sprachgruppen
20.00h Essen und Musik

Flyer_Stadtforum_Bern_West

ID card for all

Carte d’identité pour tous

Tarjeta de identificación para todos

Carteira de identificação para todos

எல்லோருக்கும் பொதுவான ஓர் அடையாள அட்டை.

Bir kimlik herkes için

ወረቐት መንነት ንኹሉ

aqoonsiga oo idil

هوية للجمي

nji identititi për të gjithë

yek nasname jıbo herkesi

Stadtforum vom 21. Oktober 2017

Input Solidarity Cities

Zu Beginn des Stadtforums spricht Janika Kuge, kritische Geographin aus Freiburg im Breisgau und Aktivistin im „Solidarity-City“-Netzwerk, über aktuelle Entwicklungen in europäischen Städten, welche sich als Solidarity Cities positionieren. Anschliessend diskutieren wir mögliche Anknüpfungspunkte für die Stadt Bern.

Manifest für eine Solidarische Stadt Bern

Palermo hat sich zur «città dell‘accoglienza» erklärt, Toronto zu einer «Sanctuary City». Dies sind nur zwei Beispiele für Städte, die den Aufenthaltsstatus ihrer Bewohner*innen aktiv ignorieren. Sie setzten sich gegen Abschiebungen und rassistische Kontrollen ein und für eine Teilhabe ohne Angst. Auch Bern soll Teil dieser Entwicklung werden.

Die Entscheidung eines Menschen in dieser Stadt zu leben erachten wir als grundlegende Voraussetzung einer autonomen Lebensführung, die allen zusteht. Aus dem Dasein, welches aus dieser bewussten oder unbewussten Entscheidung erfolgt, leiten wir eine Teilhabe auf Augenhöhe für alle ab. Dazu müssen wir bestehende Machtstrukturen sichtbar machen und überwinden: Rassismus, Sexismus, Homophobie und Marginalisierung durch Armut stehen einem solidarischen Gemeinwesen im Weg.

Bern soll eine Solidarische Stadt werden, in der diese Dominanzkultur der Vergangenheit angehört. Ziel ist, dass ehrenamtliche Gruppen, Institutionen und sogar die Stadtverwaltung an einem Strang ziehen, wenn es um die rechtliche, politische, soziale und kulturelle Teilhabe aller Menschen in dieser Stadt geht, denn: Wir alle sind Bern!

Stadtforum_Broschüre